AK: 'Schamanische Hilfe'





Von der Vision zur Arbeitsgruppe
 
Erdbeben in Haiti, Ölleck im Golf von Mexico, Sintflut in Pakistan, Tsunami, Fukushima...Bei aktuellen Katastrophen fühlen sich viele aufgerufen, auch mit spiritueller Hilfe Not zu lindern, mit Meditationen, Gebeten, Trommeln, Zeremonien u.ä. Aber so, wie das zunächst so Schockierende in den Medien von Tag zu Tag weiter nach hinten rutscht, läßt oft auch die Energie der Helfer nach. Dies weniger als Kritik, sondern zur Anregung, die viele gute Energie in nachhaltigeres spirituelles Handeln umzusetzen.

Aus der Erkenntnis, daß es nicht genügt, nur in aktuellen Fällen sporadisch zu handeln entstand die Idee der 'Schamanischen Hilfe': Ein Kreis von Menschen trifft sich einmal im Monat direkt oder über Entfernung, um gemeinsam mit schamanischen Methoden dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird und erwünscht ist.

Die traditionelle schamanische Aufgabe bestand immer darin, zu helfen, damit es anderen besser geht. Und dies bezieht sich nicht nur auf spektakuläre Ereignisse, sondern auch auf deren oft unbeachtete Spätfolgen und nicht zuletzt auf die täglichen 'stillen' Katastrophen.

Arbeitsfelder schamanischer Hilfe können demnach sein:

• Ernährung (Wasser!)

• Gesundheit

• Umwelt

• Katastrophenhilfe

• Krisenprävention

Organisierte schamanische Hilfe wird dabei so verstanden, mit den spirituellen Kräften einer betroffenen Region Kontakt aufzunehmen, also mit den örtlichen Natur- und Elementargeistern, bzw. den Hütern des Landes, um so herauszufinden, ob und wenn ja, welche Art von Hilfe oder Heilung benötigt wird, die wir auch über Entfernung geben können. Hilfe als ständige Einrichtung, als organisierte Aktion ohne Aktionismus oder Zwangsbeglückung, sondern durch Wahr-Nehmung Wandel ermöglichend.

Wir retten nicht die Welt und werden vermutlich niemals erfahren, welche Ergebnisse unsere Arbeit hat, können uns aber dabei an Mahatma Gandhi halten, der sich nicht so sehr auf ein Ergebnis seines Handelns konzentrierte, sondern seinen Beitrag leisten wollte aus dem Gefühl, daß es richtig sei, es zu versuchen. Für uns geht es einfach darum, gute Medizin zu machen.

Dieser Aufruf vom Juni 2011 richtete sich vor allem an schamanische Praktiker und Menschen, die so eine Arbeit unterstützen wollen und zu regelmäßiger Arbeit bereit sind. Inzwischen hat sich ein fester Kreis von Frauen und Männern aus ganz Deutschland (und der DomRep) gebildet, der am jeweils letzten Montag des Monats gemeinsam an globalen und lokalen Hilfsprojekten schamanisch arbeitet. Unser Kreis ist weiterhin offen für Menschen, die sich dabei engagieren wollen.

Auskunft unter:


Wolf Ondruschka
81539 München
089.120 29 806
wolf-flow (at) web.de